Queere Seelsorge & Beratung

Du bist queer. Du bist genug. Deine Geschichte zählt.

Wir sind ein Team aus Menschen mit einer qualifizierte Seelsorge- oder Beratungsausbildung und wir sind alle selbst queer. Neben den grundsätzlichen Werten, Menschen mit Respekt, Empathie und Wertschätzung entgegenzutreten, sind uns die Werte und das Bewusstsein für Themen wie Intersektionalität, (Queer-)Sensibilität sowie Diversität ein ganz besonderer Anspruch.

 

Die Queere Seelsorge und Beratung richtet sich an Menschen, die sich selbst auf dem LGBTQIA+ Spektrum verorten und bietet Raum für alle Themen, die schwer auf dem Herzen liegen. Egal ob Krisen, Probleme und Queerness im Alltag, wir hören zu und sind da.

 

Worüber wir letztendlich sprechen, entscheidet die seelsorgesuchende Person selbst, auch wenn das Thema nicht im direkten Bezug zur Queerness steht. Mögliche Themen könnten sein: Identität, Coming-Out, Sex und Beziehung, genauso wie Einsamkeit, Trauer, Krankheit, Sinn des Lebens oder Spiritualität. Uns ist bewusst, dass Queerness die Lebensrealität verändern kann. Das unterscheidet uns im Wesentlichen von anderen Seelsorgeangeboten.

 

Alter, Herkunft, Wohnort, Kirchen- und Religionszugehörigkeit spielen dabei keine Rolle.

 

Wir bieten eine Begegnung auf Augenhöhe und ermöglichen so auf einer anderen Ebene einzusteigen und über Anliegen zu sprechen. Zahlreiche Anfragen bei der Queeren Kirche Köln nach einem Angebot dieser Art, bestätigen die Dringlichkeit eines Angebots speziell für queere Menschen schon seit längerem.

 

Das Angebot ist für Seelsorgesuchende komplett kostenlos, ob es einmalig oder mehrfach in Anspruch genommen wird, ist dabei irrelevant. Wir sind für dich da, wenn du uns brauchst.

 

Wir möchten betonen, dass unser Angebot keinesfalls eine Fachberatung oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen kann. 

Das haben wir für dich: 

geschulte Gesprächspartner*innen, die selbst queer sind

Vertraulichkeit: alles, was besprochen wird, bleibt unter uns

keine Kosten

Disclaimer: Seelsorge ist und ersetzt keine Psychotherapie.

„Wenn du merkst, es wird schlimm, sag Bescheid.
Ich wär’ gern für dich da, wenn du weinst.“

Mit diesen Menschen kannst du ein Gespräch führen:

Alex

(er/ihn)

Ich bin ehrenamtlicher Seelsorger und als Life- und Businesscoach und Kommunikationstrainer ausgebildet.

Juni

(sie/ihr)

Ich bin ehrenamtliche Seelsorgerin und studiere Psychologie im Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Lea

(sie/ihr)

Ich bin Systemische Beraterin (DSGF-Zertifiziert).

Tim

(er/ihn)

Ich bin Pfarrer und Seelsorger der Queeren Kirche Köln.

Lisa

(sie/ihr)

Ich bin angehende Pfarrerin und meine Schwerpunkte in Studium und Ausbildung waren u.a. queersensible Seelsorge und Perspektiven einer queersensiblen Sexualethik.

Dorothea

(sie/ihr)

Ich bin Pfarrerin und Seelsorgerin, queersensibel geschult und mache eine Ausbildung zur systemischen Beraterin.

Eli

(sie/ihr)

Ich bin eine lesbische Pfarrerin und feministische Theologin.

Antonia

(sie/ihr)

(Beschreibung folgt)

HAST DU RÜCKFRAGEN?
Dorothea Ugi: 01520 8708574 oder dorothea.ugi@ekir.de

DU WILLST TEIL DES TEAMS WERDEN?
Bewirb dich jetzt für den nächsten Ausbildungsjahrgang für ehrenamtliche Seelsorgende!

WIR SIND TEIL VON

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Hier kannst du dir einen Termin aussuchen:

FAQ (Fragen und antworten)

Queere Seelsorge ist ein Gesprächsangebot von queeren Menschen für queere Menschen. Wir sind selbst queer und haben unterschiedliche Qualifikationen in Seelsorge und Beratung. Wir hören zu, halten mit aus, sortieren gemeinsam Gedanken und Gefühle und schauen mit dir darauf, was dir gerade helfen könnte.

 

Dabei bestimmst du, worüber du sprechen möchtest und was im Gespräch Raum bekommen soll. Queere Seelsorge ist keine Psychotherapie und ersetzt weder eine therapeutische oder medizinische Behandlung noch eine Fachberatung. 

Unser Angebot richtet sich an alle Menschen, die sich selbst auf dem LGBTQIA+ Spektrum verorten oder auf der Suche sind.

Dabei spielen Alter, Herkunft, Wohnort, Kirchen- oder Religionszugehörigkeit keine Rolle. Auch wie du dich genau bezeichnest oder ob du überhaupt schon Worte für deine Identität gefunden hast, ist nicht entscheidend.

 

Du musst bei uns nichts beweisen und kein bestimmtes Label mitbringen. 

Unsere Gespräche finden in von uns ausgewählten Räumen in Köln oder online statt. 

Nein. Du kannst mit allem zu uns kommen, was dich beschäftigt, belastet, bewegt oder worüber du einfach einmal mit jemandem sprechen möchtest.

 

Das können Themen rund um Queerness sein. Zum Beispiel Identität, Coming-out, Transition, Sexualität, Beziehungen, Familie- und Familiengründung, Kinderwunsch oder Diskriminierungserfahrungen. Genauso können aber Einsamkeit, Trauer, Abschied, Krankheit, Arbeit, Konflikte, Zukunftsfragen, Spiritualität oder die Frage nach dem Sinn des Lebens Thema sein.

 

Deine queere Lebensrealität kann eine Rolle spielen, ohne selbst das Thema eines Gesprächs zu sein. 

Weil es einen Unterschied machen kann, mit wem wir sprechen. Queere Menschen erleben immer wieder, dass sie ihre Lebensrealität erklären müssen, auf Unverständnis treffen oder sogar Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren. Das kann dazu führen, bestimmte Dinge lieber gar nicht erst anzusprechen. Bei uns sollst du an einem anderen Punkt anfangen können. Du musst nicht zuerst erklären, warum deine Beziehung eine Beziehung ist, was dein Geschlecht bedeutet oder warum eine bestimmte Erfahrung etwas mit Queerness zu tun hat. Wir teilen nicht automatisch dieselben Erfahrungen – denn queere Lebensrealitäten sind vielfältig. Aber wir bringen eigene queere Perspektiven und eine Sensibilität für unterschiedliche Erfahrungen mit. 

Über unser Online-Formular kannst du dich bei uns melden. Dort kannst du uns die Informationen geben, die wir brauchen, um einen passenden Kontakt herzustellen. Du musst dein Anliegen dabei nicht ausführlich erklären. 

Ja. Das ist ein wichtiger Teil unseres Selbstverständnisses. Alle Personen, die bei uns Seelsorge und Beratung anbieten, sind selbst queer. Gleichzeitig haben wir unterschiedliche Biografien, Identitäten, Erfahrungen und professionelle Hintergründe. Wir verstehen Queere Seelsorge deshalb als ein Angebot auf Augenhöhe: nicht als Seelsorge für eine vermeintlich besondere oder hilfsbedürftige Gruppe, sondern als Gespräch zwischen Menschen, die queere Lebensrealitäten aus eigener Erfahrung kennen. 

Das hängt vor allem von dir ab. Vielleicht möchtest du einfach erzählen. Vielleicht möchtest du gemeinsam Gedanken sortieren. Vielleicht suchst du nach einer neuen Perspektive. Vielleicht möchtest du schweigen, weinen, wütend sein oder lachen. Und wenn Spiritualität für dich wichtig ist, können, wenn du das möchtest, auch ein Gebet, ein Segen oder andere spirituelle Formen Teil des Gesprächs sein. 

Nein. Du musst weder Mitglied einer Kirche sein noch an Gott glauben. Du brauchst keine religiösen oder „christlichen Kompetenzen“, um Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Du entscheidest selbst, ob Glaube, Religion oder Spiritualität in deinem Gespräch eine Rolle spielen. 

Ja, natürlich. Vielleicht glaubst du an Gott. Vielleicht hast du mit Kirche schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht suchst du nach einer Spiritualität, die zu dir passt. Vielleicht bist du wütend auf Gott oder Kirche. Vielleicht möchtest du beten oder gesegnet werden. Vielleicht kannst du mit all dem überhaupt nichts anfangen.

All das darf sein. Spiritualität kann Teil der Gespräche sein – muss es aber nicht.

 

Wichtig ist uns dabei, dass wir dir nicht sagen wollen, wie du leben, lieben, glauben oder dich identifizieren sollst.

Du bestimmst, worum es geht. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem du erzählen, fragen, zweifeln, suchen, schweigen und sortieren kannst, ohne deine queere Lebensrealität rechtfertigen zu müssen. 

In einer akuten Krise kannst du hier Hilfe finden:

 

Rosa Strippe e.V. Krisentelefon:

0234 19446 (Mo-Do 16-20 Uhr)

 

Telefonseelsorge: (rund um die Uhr, kein spezifisch queeres Angebot)

0800 111 0111

0800 111 0222

116 123

 

https://www.telefonseelsorge.de/chat/ 

Wir wissen, dass kein Raum für alle Menschen vollkommen sicher sein kann. Deshalb sprechen wir lieber davon, einen möglichst sicheren oder sichereren Raum zu schaffen. Dazu gehört für uns, queere Identitäten und Lebensweisen nicht infrage zu stellen, diskriminierungssensibel zu arbeiten und unterschiedliche Erfahrungen mitzudenken. Wir wissen außerdem, dass Queerness nie die einzige Dimension eines Menschen ist. Herkunft, Rassismuserfahrungen, Behinderung, soziale Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion und viele weitere Erfahrungen können beeinflussen, wie wir leben und welche Ausschlüsse wir erfahren. Dafür möchten wir sensibel sein und bleiben. 

In unserem Team kommen unterschiedliche professionelle Hintergründe zusammen. Manche von uns sind für Seelsorge qualifiziert, andere bringen Qualifikationen aus Beratung mit. In beiden Fällen geht es darum, dir Raum zu geben, zuzuhören und gemeinsam mit dir auf das zu schauen, was dich beschäftigt. Unsere Beratung ist dabei keine spezialisierte Fachberatung. Wenn du Unterstützung brauchst, die wir nicht leisten können, können wir gemeinsam schauen, welche andere Stelle dafür passend sein könnte. 

Nein. Unser Angebot kann dir Raum geben, über Krisen, Gefühle, Beziehungen und belastende Erfahrungen zu sprechen. Es ersetzt aber keine Psychotherapie, psychiatrische oder medizinische Behandlung.

 

Wenn wir gemeinsam merken, dass du eine andere oder weitergehende Unterstützung brauchst, können wir mit dir überlegen, welche Anlaufstelle passend sein könnte. 

Nein. Du kannst auch kommen, wenn du einfach merkst: Da ist etwas, worüber ich sprechen möchte.

 

Du musst dein Anliegen vorher nicht sortiert haben und auch nicht wissen, was am Ende eines Gesprächs herauskommen soll. Wir können gemeinsam schauen, was gerade da ist. 

Auf der Webseite der Queeren Seelsorge findest du unser Team. Jede*r von uns bringt eine spezielle Profession und berufliche Expertise mit ein. Such dir hier einfach jemanden aus. Im Zweifel, höre einfach auf dein Bauchgefühl, welche*r Gesprächspartner*in dich am meisten anspricht. Hast du beispielsweise das Bedürfnis etwas tiefer in den Bereich Religion und Kirche einzusteigen, möchtest beten oder gesegnet werden, bist du vermutlich bei einer Pfarrperson am besten aufgehoben.

 

Generell sind wir alle im Bereich Seelsorge oder Beratung ausgebildet und können dich alle gleichermaßen qualifiziert betreuen.

 

Wenn du alleine nicht weiterkommst, melde dich gerne bei der Dorothea. Ihre Kontaktdaten findest du auf der Seite der Queeren Seelsorge und Beratung. 

Erfahrungsgemäß kann die Dauer immer etwas variieren und entwickelt sich im Gespräch. Jede*r Seelsorger*in legt das für sich ein bisschen anders fest. Wir kommunizieren das aber am Anfang des Gespräches. Es gibt hier keine Mindestgesprächdauer oder ähnliches. Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst und Raum für dein Anliegen findest. Am Ende besprechen wir, ob wir direkt ein weiteres Gespräch vereinbaren wollen, ob es mit dem einen Gespräch getan ist oder ob du dich einfach bei Bedarf wieder meldest. Das richtet sich vollkommen nach deinem persönlichen Empfinden und Bedürfnis. 

Nein, das Angebot ist für dich kostenlos. Egal, ob du es einmalig oder mehrfach in Anspruch nehmen möchtest. 

Vertraulichkeit ist für Seelsorge zentral. 

Auch darüber kannst du mit uns sprechen. Kirche war und ist für viele queere Menschen kein sicherer Ort. Queere Menschen haben in kirchlichen Kontexten Abwertung, Ausschluss und Verletzungen erfahren. Wir möchten diese Erfahrungen weder relativieren noch verteidigen. Du musst Kirche nicht mögen, ihr nicht vertrauen und dich ihr nicht zugehörig fühlen, um mit uns zu sprechen. Auch wir im Team bringen hier ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. 

Du brauchst bei uns kein fertiges Label. Wenn du Fragen zu deiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität hast, dich ausprobierst, suchst oder unsicher bist, darf auch dafür Raum sein. Wir werden dir nicht sagen, wer du bist – aber wir können dich beim Nachdenken begleiten. 

Queere Seelsorge soll für alle Menschen zugänglich sein. Hier wird es bald mehr Infos dazu geben. Wir wollen uns sorgfältig darum kümmern. Wenn ihr etwas braucht, um das Angebot anzunehmen oder eine Rückmeldung geben wollt, kontaktiert uns gerne dazu. 

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Socializen und Aufklärung mit Humor

Mein grösster Erfolg:

Einfach mit meiner Persönlichkeit potenzial auszudrücken und so nach vorne zu kommen.

Außerdem auf Peter Foxs Tournee zu tanzen und auf den TV-Bildschirmen zu landen.

Warum das Ganze?

Auch ich habe seit meiner Kindheit ablehnung für meine Identiät in Kirchen bekommen.

In der Queeren Kirche möchte ich nicht nur Sichtbarkeit schaffen, sondern auch Safe-Space bieten, für all die Christ*innen, die woanders verstoßen wurden, oder sich nicht trauen sie selbst zu sein <3.

Mein Lebensmotto:

Es gibt nur ein Gas… VOLLGAS

Lieblings-Bibelzitat:

Ich persönlich habe nicht so viel Ahnung von der Bibel… bin eher so der Serien-Mensch ;).

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Katzen! Keine Diskussion…

Es gibt nichts besseres, egal ob wild, oder zahm.

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Mehr Aufklärung in Schulen; Riccardo Simonetti;

Queere Veranstaltungen in Kirchen – for sure; vielfältige Sichtbarkeit von alltäglichen „Queeren Familien“, nicht nur Extreme

Luisa Christ

(sie/ihr)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Auf Gottes Plan für mich und die Welt zu vertrauen

Mein grösster Erfolg:

Niemals aufzugeben und die Hoffnung und den Glauben bei Gott* und meinem Rudel zu finden

Warum das Ganze?

Es ist total schön einen queeren, bunten und christlichen Safe Space zu schaffen. Indem sich jede Person wohlfühlen kann

Mein Lebensmotto:

„Fleeje kann mer nur wenn mer sich traut“ ~Kasalla

Lieblings-Bibelzitat:

„Erfreu dich an Gott*. Er gibt dir, was dein Herz begehrt. Lass Sie dich führen“ (Psalm 37, 4-5)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Der Wolf. Weil ich in den letzten Jahren ein wundervoll buntes und queeres Rudel gefunden habe.

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

„It’s okay to start over and over and over“
„It’s never too late, to be yourself“

Fynn Jonah Schyns

(keine Pronomen)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

MISTER-OFFICE und IT-NERD 👨🏽‍💻

Ganz ein Organisationstalent wie man es sich vorstellt: Zuverlässig, hilfsbereit und macht das Meiste immer möglich.

Mein grösster Erfolg:

Die Interessen von jüngeren Menschen in Kirche zu vertreten & zu kommunizieren und die Mitarbeit an den Weichen für eine modernere Kirche.

Warum das Ganze?

Weil ich finde, dass Kirche auch echt großes Potenzial hat, sie sich aber oft nicht gut verkauft in Ihren guten Sachen. Oder sie muss sich an der ein oder anderen Stelle verändern, damit sie auch für die Zukunft eine gesellschaftsrelevante Institution ist, der die Menschen aus ihrem Glauben und/oder aus Überzeugung angehören.

Mein Lebensmotto:

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. 💭

Lieblings-Bibelzitat:

„Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ (Römer 14, 8)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Wale, die größten Säugetiere unter Wasser! 😯 🐳

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Mehr Aufklärung darüber, dass es egal ist, welche Sexualität man hat und dass die Menschen um mich herum damals darüber mehr aufgeklärt gewesen wären.

Denn warum sich im 21. Jahrhundert noch outen müssen? 🙄🌈

Felix Barsch

(er/ihn)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Empathie und die Fähigkeit, jeden Menschen als ein Individuum zu betrachten.

Mein grösster Erfolg:

Nie damit aufgehört zu haben, an mich selbst zu glauben.

Warum das Ganze?

Weil mir Glaube sehr wichtig ist und ich dazu beitragen möchte, endlich eine Kirche zu schaffen, die für alle offen ist.

Mein Lebensmotto:

Die Welt und Gesellschaft besser zu hinterlassen, als sie es in der Gegenwart ist.

Lieblings-Bibelzitat:

„Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16, 18)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Delfine! Wie süß sind sie bitte?!

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Queere Vorbilder, Safe-Spaces und die Gewissheit, dass die sexuelle Orientierung nichts Unnormales ist.
David Staufenbiel

(er/ihn)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Ist bestimmt nicht jugendfrei.

Mein grösster Erfolg:

In viele Gremien gewählt worden zu sein, die mir das Gefühl geben in Kirche, Universität und Gesellschaft etwas verändern zu können

Warum das Ganze?

Ich finde, dass die Kirche ein wirklich toller Ort sein kann und ich möchte sie so verändern, dass ich aus voller Überzeugung hinter ihr stehen kann.

Mein Lebensmotto:

L’enfer, c’est les autres.

Lieblings-Bibelzitat:

Wenn Samuel zu Isai geht und Isai seine Söhne vorstellt, die allesamt groß, stark und maskulin sind, findet Samuel den neuen König Israels nicht unter ihnen. Erst als Isai seinen jüngsten Sohn, David, holen lässt, der kleiner, dünner und femininer war, als die anderen, entscheidet Samuel sich für ihn. Das kann natürlich niemensch verstehen, wie kann man nur den Twink zum neuen König krönen? Daraufhin sagt Samuel: “Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Adonaj aber sieht das Herz an.” (1. Sam. 16,7)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Raben, Krähen und Dohlen haben so etwas unglaublich elegantes an sich! Und dass sie zu den klügsten Tieren zählen ist auch sexy!

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Judith Butler, ein Auszug aus dem Elternhaus und eine father figure
Tristan Genoske
(keine Pronomen)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Meine Kreativität (ich liebe es zu schreiben, malen, Musik zu machen, neue Sachen auszuprobieren, …)

Mein grösster Erfolg:

Ich habe ein Auslandsjahr in Neuseeland gemacht und bin alleine dort rumgereist. Darauf bin ich ziemlich stolz

Warum das Ganze?

Als Praktikant*in von Tim wurde ich dazu gezwun -äh ich meine, ich freue mich mega dabei zu sein, weil es eines meiner größten Anliegen ist, Kirche zu einem safe space für alle, besonders für queere Menschen, zu machen.

Mein Lebensmotto:

Joy is an act of rebellion.

Lieblings-Bibelzitat:

G*tt ist der Geist; wo aber der Geist G*ttes ist, da ist Freiheit. (2.Kor 3,17)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Ganz klar Katzen. (Spinnen hätte es aber echt nicht gebraucht)

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Queere Vorbilder und Mentor*innen in meinem persönlichen Umfeld, positive und vielschichtige Repräsentation in den Medien (queer people deserve a happy ending)
Maria Gschwind
(keine Pronomen)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Mich für das engagieren, was mir wichtig ist, auch wenn nicht jede Gremienarbeit nur erfüllend, sondern manchmal auch sehr trocken und steinig ist. Widerständen (vorallem in Form von alten weißen Männern) zu trotzen.

Mein grösster Erfolg:

Im Herbst/Winter 2021 Tim angesprochen und den Stein ins Rollen gebracht zu haben

Warum das Ganze?

Weil ich Kirche aktiv mitgestalten und einen Ort schaffen möchte, den es so dringend braucht für all die Menschen, die in der evangelischen Kirche bisher oft übersehen werden und in ihren Lebensrealitäten nicht vorkommen. Und weil wir einfach ein toller, kreativer warmherziger bunter Haufen sind, in dem ich mich zu Hause fühle.

Mein Lebensmotto:

Wer braucht schon ein Lebensmotto, wenn eins auch jeden Tag ein neues wählen kann?!

Lieblings-Bibelzitat:

Ich könnte jetzt ne Bibel aufschlagen oder googeln und hier irgendein Bibelzitat einfügen. Das fühlt sich für mich aber nicht authentisch an.

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

ohne Katzen ohne mich

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Queere Repräsentation und Vorbilder, ein einladendes offen queeres Umfeld, Wissen um Comphet
Johanna Clemens

(sie/ihr)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Sehr großes Einfühlungsvermögen und Verständnis für andere Menschen.

Mein grösster Erfolg:

Alleine mit 20 Jahren einen Umzug über 600km Entfernung zu leisten, ohne die Hilfe bei der Wohnungssuche, Organisation, so wie der Umsetzung. Klingt leicht, aber mach es erstmal nach! ;)

Warum das Ganze?

Aus dem einfachen Grund, dass Gott jede*n erschaffen hat und somit auch jede*n liebt. Das muss langsam mal bei allen ankommen.

Mein Lebensmotto:

Lebe jeden Tag als wäre es der letzte, denn man kann nichts ins Grab mitnehmen.

Lieblings-Bibelzitat:

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat – zum Lob Gottes.“ (Röm 15,7)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Katze: gut aussehend, elegant, gut in Selbstverteidigung.

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Köln ❤️. Queer in einem streng katholischen Dorf in Bayern hätte ich nicht gebraucht….aber lieber spät als nie in Köln ❤️🤍
Louis Rieger

(er/ihn)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Queere Clichés bekämpfen und manche dann doch mit Stolz zu erfüllen

Mein grösster Erfolg:

Ich habe einen gerichtlichen Prozess gewonnen im Rahmen einer sexuellen Belästigung. Es lohnt sich, sich zu wehren, wenn man die benötigte Unterstützung hat und emotionale Kapazität dafür aufbringen kann.

Warum das Ganze?

Ich habe eine wunderbare, empowernde Wahlfamilie in der queeren Community gefunden und wünsche mir diese Möglichkeit für alle queeren Menschen. Vernetzung, Support, Akzeptanz und ein safer Space sollte allen queeren People (und natürlich Allies!) zugänglich gemacht werden.

Mein Lebensmotto:

Bisexuals are graight 💖💙

Lieblings-Bibelzitat:

„For you created my inmost being; you knit me together in my mother’s womb. I praise you because I am fearfully and wonderfully made; your works are wonderful, I know that full well.“
(Psalm 139, 113-114)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Meine Katze Flake ❄️

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

1. Mich selbst, aber fünf Jahre älter
2. Meine Freundin Rebecca
3. Die Stadt Köln und ihre wunderbaren Menschen

Lisa Sgonina

(sie/ihr)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Fantasie für die Realität. Da ist mehr als mensch sieht!
Humor.
Sinn im Unsinn zu finden.

Mein grösster Erfolg:

Die Queere Kirche ins Leben gerufen zu haben und Kirche bei Instagram zu vertreten.
Und bei so viel „Erfolg“ immer noch der Gleiche zu sein.😉

Warum das Ganze?

Weil ich mir die Kirche schaffen möchte, die ich mir als queere Person schon immer gewünscht habe. Oft habe ich mich falsch gefühlt, weil die Inhalte und Formen von Kirche nicht zu mir gepasst haben, ich aber einen Ort für meinen Glauben brauchte.

Mein Lebensmotto:

Leidenschaft!

Lieblings-Bibelzitat:

„Und siehe, es war sehr gut.“ (1. Mose 1,31)


„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; Gott aber sieht das Herz an.“ (1.Sam 16,7)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Kühe! Aber die mit Schlappohren! 🐮

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Mehr queere Vorbilder in der Kirche, in der Schule, in Serien, beim Sport, u.v.m.


Und die Coolness der Gen Z! 💀

Tim Lahr

(er/ihn)

Steckbrief

Meine queere Superpower:

Empathie und die Fähigkeit, jeden Menschen als ein Individuum zu betrachten.

Mein grösster Erfolg:

Nie damit aufgehört zu haben, an mich selbst zu glauben.

Warum das Ganze?

Weil mir Glaube sehr wichtig ist und ich dazu beitragen möchte, endlich eine Kirche zu schaffen, die für alle offen ist.

Mein Lebensmotto:

Die Welt und Gesellschaft besser zu hinterlassen, als sie es in der Gegenwart ist.

Lieblings-Bibelzitat:

„Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16, 18)

Ohne dieses Tier wäre die Schöpfung sinnlos:

Delfine! Wie süß sind sie bitte?!

Das hätte ich als Baby-Queer gebraucht:

Queere Vorbilder, Safe-Spaces und die Gewissheit, dass die sexuelle Orientierung nichts Unnormales ist.
Tim Lahr

(er/ihn)